Hospiz PDF Print E-mail

Der Hospizdienst Bodhicharya wurde 2004 von einer Gruppe engargierter Menschen gegründet, um kostenlos zu helfen, wenn Menschen oder ihre Angehörigen von einer lebensbedrohlichen Krankheit betroffen sind, oder im Sterben liegen.


Die Geschichte der Hospizbewegung

Der Begriff Hospiz kommt aus dem lat. Hospitium und wird mit Herberge oder Gastfreundschaft übersetzt.
Hospize waren im Mittelalter Herbergen für Pilgerreisende. Kirchliche Organisationen boten den Pilgern auf ihrer Reise Unterkunft, Rast, Pflege, Stärkung an. Besonders zu Pestzeiten und in der Zeit der Kreuzzüge, als es viele Schwerkranke und Sterbende gab, wurden diese in den Hospizen mit Aufmerksamkeit, Pflege und Trost begleitet.
Der Grundgedanke ist geblieben, denn auch heute sind Hospize Herbergen auf einer Reise und begleiten den schwerkranken oder sterbenden Menschen und seine Angehörigen.

Die moderne Hospizidee des 20. Jh.

Die heutige Fürsorge verbindet dieses Konzept außerdem mit der palliativen, der lindernden Medizin. Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht der schwerkranke oder sterbende Mensch, an dessen Bedürfnis alles Handeln ausgerichtet ist.


Das Fundament bildet dementsprechend - im Gegensatz zu der in der Gesellschaft vorherrschenden Ausgrenzungstendenzen - die der Hospizidee zugrundeliegende lebensbejahende Einstellung, die Sterben und Tod als zum Leben gehörig und vor allem als lebenswert betrachtet.


Das Motto, mit dem die Hospizbewegung auf sich und ihre Arbeit aufmerksam macht, lautet: Leben bis zuletzt.






 

 
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