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Ausgangspunkt für die Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen sind deren Bedürfnisse, die sehr individuell und unterschiedlich sein können, so dass eine sehr gute Vorbereitung für die Ehrenamtlichen unumgänglich ist.
Unsere ehrenamtlichen Helfer erwerben in einer 10 Monate andauernden Schulung innerhalb von 130 Stunden und einem mehrwöchigen Praktikum sowie in späteren Fortbildungssequenzen das Fundament für Ihre Tätigkeit als Sterbebegleiter/innen. Die Koordinatorin begleitet die Teilnehmer/innen durch die Schulung und das Praktikum, vertieft das Wissen durch regelmäßige Gespräche und bietet Beratung und Fallbesprechungen an.
Die Schulung entspricht den vom Deutschen Hospiz und Palliativverband empfohlenen Richtlinien. Außerdem bieten wir unseren Teilnehmer/innen auch Themen unterschiedlicher religiöser Richtungen an. Ausgehend von unserem Leitbild, erhalten die Teilnehmer/innen Fortbildung in Meditation, Geistesschulung und praktischer Begleitung des Lebensübergangs aus verschiedenen buddhistischen Traditionen.
Die Schulung beruht auf vier Säulen:
1. theoretisches und praktisches Wissen für die Begleitung
2. Selbsterfahrung
3. spirituelle Inhalte und Methoden
4. Praktikum
Der theoretische Teil der Schulung vermittelt Inhalte zur Hospizbewegung, Kommunikation mit Schwerkranken und Sterbenden, Auseinandersetzung mit Krankheit und Trauer, Krankheitsbilder, Schmerztherapie, Arbeit mit Angehörigen und rechtliches Grundwissen.
Im Themekomplex zu Selbsterfahrung werden die Teilnehmer/innen bspw. durch Theaterworkshops oder Kunsttherapie an die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit herangeführt.
Im spirituellen Teil der Ausbildung geben wir einen Überblick zum Thema Tod und Sterben in den Weltreligionen und lehren über buddhistische Themen. Es werden unterschiedliche Methoden der Meditation und der Visualisation vorgestellt. Diese können bei Interesse vertieft werden. Es werden außerdem Inhalte aus dem tibetischen Totenbuch vermittelt, die auch Menschen aus dem Westen hilfreich sein können.
neue Schulung für ehrenamtliche Hospizhelfer/innen
Beginn: 20.04.1012-17.11.2012
| Datum | Zeit | Thema | Dozentin |
Freitag 20.04.2012 Samstag 21.04.2012
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18.00- 21.00
10.00- 18.00
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Einführungswochenende
Kennenlernen, Selbsterfahrungsübungen, Geschichte/Anliegen der Hospizbewegung, Berliner Netzwerke und Hospizlandschaft, Vorstellung Bodhicharya Dtl. e.V.
Einführung in den Buddhismus
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Miriam Pokora, Kinderkrankenschwester, Palliative-Care Fachkraft, Koordinatorin des Hospizdienstes
Michaela Dräger, Dipl. Pädagogin, Pall-Care Fachkraft, Koordinatorin des Hospizdienstes
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Mittwoch 25.04.2012
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18.00 - 21.oo |
Achtsamkeit und Präsenz in der Sterbebegleitung |
Lisa Freund, Lehrerin für Erwachsenenbildung, Supervisorin, Meditationslehrerin
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Freitag 11.05.2012 Samstag 12.05.2012
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18.00 -21.00 10.00- 18.00 |
Gesprächsführung
Kommunikation mit Schwerkranken und Sterbende
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Miriam Pokora
Lisa Freund
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Mittwoch 16.05.2012
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18.00- 21.00 |
Biographiearbeit |
Frau Ulrike Ott, Ergotherapeutin, Kunsttherapeutin, Erwachsenenpädagogin
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Freitag 18.05.2012 Samstag 19.05.2012
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18.00 -21.00 10.00- 18.00 |
Pflege schwerkranker und sterbender Menschen
MenschenWas darf ich als Hospizhelfer ? Pflegehinweise, Krankheitsbilder, Schmerztherapie
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Miriam Pokora
Perdita Klützke Naumann, Krankenschwester, Ausbilderin Pall-Care, Stationsleiterin
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Mittwoch 23.05.2012
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18:00 – 21:00 |
Arbeit mit Angehörigen (Erwachsene)
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Stefan Schütz, Koordinator Hospizdienst Schöneberg
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Mittwoch 30.05.2012
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18.00- 21.00 |
Demenz und Sterbebegleitung
Grundlagen der Validation nach N.Feil
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Miriam Pokora
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Freitag 01.06.2012 Samstag 02.06.2012
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18.00- 21.00 10.00- 17.30 |
Todesangst und Lebensfreude - wenn wir unserem eigenen Tod und dem Leben ins Auge blicken, entdecken wir die Kostbarkeit des Lebens in jedem Moment
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Sylvia Wetzel, Buchautorin, Buddhismuslehrerin
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Mittwoch 13.06.2012
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18.00- 21.00 |
Symbolsprache in der Sterbebegleitung - Tore zum Unaussrechbaren und Wege die persönliche Spiritualität des Sterbenden zu verstehen.
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Michaela Dräger
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Mittwoch 20.06.2012
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18.00 bis 21.00 |
Übungen anhand von Fallbeispielen,
Frage und Antwort, Organisatorisches fürs Praktikum
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Miriam Pokora, Michaela Dräger
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Sommerferien mit Praktikum
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| Mittwoch 08.08.2012 |
18.00 - 21.00 |
Vergebung |
Lisa Freund |
Freitag 17.08. 2012 Samstag 18.08.2012
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18.00 – 21.00
10:00 – 18.00
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Qigong und Meditaionsübungen in der Hospizarbeit praktizieren und anwenden
Selbstpflege
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Isolde Schwarz
Michaela Dräger
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Mittwoch 22.08.2012
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18.00 - 21.00
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Rechtliche Grundlagen - Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht
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Borchers
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Freitag 31.08.2012 Samstag 01.09.2012
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18.00 - 21.00
10.00 - 18.00
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Buddhistische Lehre -
Sterben im tibetischen Buddhismus, die Bardizustände
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Yeshe Udo Regel, Buddhismuslehrer |
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Mittwoch 05.09.2012
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18.00 - 21.00
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Auseinandersetzung mit Krankheit
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Lisa Freund |
| Mittwoch 12.09.2012 |
18.00 -21.00 |
Trauer |
Kathrin Brodzinska, Krankenschwester, Familientherapeutin |
Samstag 22.09.2012 Sonntag 23.09.2012
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10.00- 18.00 10.00- 13.00 |
Interreligiöses Wochenende:
Tod und Sterben im Christentum, Islam und Judentum
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Pastor Bloedorn, Sufimeister Hamdi Alkonavi, Publizistin und Kunsthistorikerin jüdischen Glaubens Miriam Magall |
| Mittwoch 26.09. 2012 |
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Arbeit mit Angehörigen (Kinder und Jugendliche)
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Miriam Pokora
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Herbstferien
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Mittwoch 17.10.2012
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18.00 bis 21.00 |
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| Freitag 19.10.2012 Samstag 20.10.12 |
18.00 -21.00 10.00- 18.00 |
Praktikumsauswertung und Austausch
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Miriam Pokora
Michaela Dräger
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| Freitag 02.11.2012 Samstag 03.11.2012 |
18.00 - 21.00
10.00 - 18.00
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Ritualarbeit
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Lisa Freund
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| Mittwoch 14.11.2012 |
18.00 - 21.00
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Trauer |
Katrin Brodzinska, Krankenschwester, Familientherapeutin
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| Samstag 16.11.2012 Samstag 17.11. 2012 |
18.00 - 21.00
10.00 - 18.00
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Bestattung
Auswertung, Feierlicher Abschluß und Zertifikate
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Uller Gscheidel, Dipl.Pädagoge, Bestatter
Miriam Pokora, Michaela Dräger
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Aufnahmeverfahren
Die Hospizarbeit ist nicht immer leicht und erfordert Mut und Einfühlungsvermögen. Wir begegnen Menschen die erst einmal unbekannt sind und Situationen, die von tiefen seelischen und zwischen-menschlichen Konflikten getragen sein können.
Wir beziehen uns in unserer Arbeit auch auf die geistigen und seelischen Inhalte, die Menschen in dieser schweren Zeit bewegen, so dass Gespräche über Spiritualität und Übungen zur Entfaltung von Achtsamkeit eine große Rolle spielen.Eine wichtige Grundlage hierfür bildet die budhistische Philosophie und Praxis. Sich mit dem Buddhismus bereits intensiv beschäftigt zu haben oder Buddhist/Buddhist zu sein ist keine Voraussetzung um an der Schulung teilnehmen zu können. Ein Interesse an diesem Themengebiet setzen wir jedoch voraus.
Sollten Sie Interesse an unserer Schulung haben, so werden wir Sie bitten, einen Fragebogen ausfzufüllen. Dieser Fragebogen soll für Sie eine Möglichkeit sein zu überlegen, warum Sie in der Sterbebegleitung arbeiten und diesen Dienst für die Menschen tun möchten und worin vielleicht Ihre Stärken oder auch Schwächen liegen könnten. Für uns ist er eine Hilfe einen ersten Eindruck von Ihnen zu bekommen und dadurch eine Orientierung für unser Vorgespräch zu haben.
Die Fragen sind teilweise sehr persönlich gestellt, doch wird jeder Fragebogen vertraulich behandelt. Nachdem Sie uns den Fragebogen zugesandt haben, werden wir mit Ihnen einen Termin zu einem persönlichen Gespräch vereinbaren, in dem wir uns kennenlernen und alle noch offenen Fragen klären können. Das Gespräch dient auch dazu festzustellen, ob die ehrenamtliche Sterbebegleitung zum jetzigen Zeitpunkt für Sie das Richtige ist.
Kosten:
Die Kursgebühr beträgt 290,- Euro für den gesamten Kurs (Grund- und Aufbaukurs). Der Betrag kann in zwei Raten von 145 Euro oder in monatlichen Raten gezahlt werden. In Ausnahmefällen können wir eine Ermäßigung vereinbaren. Es gibt die Möglichkeit nach dem Grundkurs auszuscheiden. Der Betag für der Aufbaukurs fällt dann weg. Die Aufnahme einer Tätigkeit als Sterbebegleiter/in kann nur nach erfolreichem Abschluß beider Kursteile erfolgen. Nach zweijähiger ehrenamtlicher Tätigkeit für den Hospizdienst Bodhicharya wird die Kursgebühr zurück erstattet. |