Meditation/Qigong

 

Qigong (meditative Energiearbeit) ist eine sehr alte, aus China stammende Technik, ähnlich dem Taiqi. Sie dient unter anderem der Gesunderhaltung und der Schulung der Wahrnehmung. Die Übungen können im Liegen ausgeführt werden und bewirken eine Entspannung von Körper und Geist.

Als buddhistisch orientierter Hospizdienst liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf der spirituellen Begleitung von Menschen, die sich dies am Lebensende wünschen. Meditation und Geistesübungen zu erlernen ist ein Grundstein in unserer Schulung für ehrenamtliche Begleiter/innen, als wertvolle Techniken zur Selbstfürsorge und auch als Hilfe zur Entspannung und emotionalen Stärkung für die Patienten.

Die Situation eines Menschen im letzten Lebensabschnitt ist oft geprägt von Zerbrechlichkeit, Angst und Verzweiflung, hervorgerufen durch Schmerzen und Ungewissheit angesichts des nahenden Lebensendes. Es beginnt eine Hinwendung zur inneren Welt - sie allein wird mehr und mehr wichtig.

Meditative Energiearbeit kann hier helfen, noch vorhandene Energien frei zu setzen und zu erspüren. Sie kann Beistand sein in Phasen der Angst und geistige Beruhigung und das Vertrauen in den schwierigen Prozess des Sterbens vertiefen, so dass "Ruhe eintritt" und ein Gefühl, "die Dinge geschehen lassen zu können".

 

Fortbildung  „Auf Wolken gebettet“ -  Qigong- und Entspannungsübungen für die Hospizarbeit: Praktizieren und Anwenden.

 "Auf Wolken gebettet“

Qigong- und Entspannungsübungen für die Hospizarbeit:
Praktizieren und Anwenden

Freitag     17.08.2012          18-21 Uhr
Samstag   18.08.2012           10-18 Uhr

Aufbauend auf dem Seminar von 2010 und offen für Neueinsteiger, erlernen wir Körper- und Entspannungsübungen im Sitzen und im Liegen. Diese sanfte Energiearbeit bietet  einen unermesslichen Schatz zur unterstützenden Begleitung  schwerkranker und sterbender Menschen sowie zur Entwicklung eigener  Ruhe und Wohlgefühl. Meditative Übungen (fast) ohne äußere Bewegung  mit wohltuenden Vorstellungsbildern ermöglichen die Anwendung im  Rahmen der Hospizarbeit, um dem Schwerkranken  (und auch den  Angehörigen) Momente der Erleichterung zu verschaffen. Hierbei geht es  nicht um äußere Ziele, sondern eher darum, die oftmals hilflose  Stimmung in einen Raum emotionaler bzw. spiritueller Heilung zu  verwandeln. Gleichzeitig geben die Übungen dem Begleiter die  Möglichkeit „etwas zu tun“ wo man eigentlich nichts „tun“ kann.  
Ausgewählte Qigong-Übungen und Meditationen können im Liegen und ohne  Vorkenntnisse ausgeführt werden und lassen sich somit flexibel  unterstützend an jede Situation  anpassen
Für alle Übungen gibt es schriftliche Anleitungen als Gedächtnisstütze  zum Allein-Weiterüben

Teilnahmegebühr : 80,- Euro
Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen  
des Hospizdienstes ist die Teilnahme an der Fortbildung kostenlos


alt Isolde Schwarz (Kursleiterin)


Die Übungen sind auch auf die eigene körperliche und geistige Stärkung ausgerichtet und dienen den Helferinnen und Helfern selbst. Sie ermöglichen ein zur Ruhe kommen und das Ablegen der täglichen Geschäftigkeit und der oft so intensiven Gedanken. Sanfte Körperbewegungen, die jeder leicht erlernen kann, bringen die Seele und den Körper wieder in Einklang. Gerade für Helfer oder Helferinnen in der Hospizarbeit sind Ruhepausen von ganz besonderer Wichtigkeit, eine Quelle, um neue Energie schöpfen zu können.

Kursleitung:
Isolde Schwarz praktiziert Taiji und Qigong seit 20 Jahren,  
Vipassana-Meditation seit 4 Jahren. Sie lehrt und bildet aus in der eigenen Schule „Taiji-Weg“ in Berlin-Kreuzberg sowie in Seminaren für unterschiedliche Veranstalter. 2008 nahm sie an der Schulung für Ehrenamtliche Hospizhelfer im Bodhicharya Ambulantes Hospiz teil und  
ist seitdem dort ehrenamtlich tätig

Assistenz:
Michaela Dräger  ist ausgebildet als Qigong Kursleiterin der Deutschen Qigong Gesellschaft, Schülerin von Qigong Meister Zhi Chang Li und Koordinatorin des Hospizdienstes von Bodhicharya.                 


 

 

 

 


 
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