| Meditation/Qigong |
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Qigong (meditative Energiearbeit) ist eine sehr alte, aus China stammende Technik, ähnlich dem Taiqi. Sie dient unter anderem der Gesunderhaltung und der Schulung der Wahrnehmung. Die Übungen können im Liegen ausgeführt werden und bewirken eine Entspannung von Körper und Geist. Als buddhistisch orientierter Hospizdienst liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf der spirituellen Begleitung von Menschen, die sich dies am Lebensende wünschen. Meditation und Geistesübungen zu erlernen ist ein Grundstein in unserer Schulung für ehrenamtliche Begleiter/innen, als wertvolle Techniken zur Selbstfürsorge und auch als Hilfe zur Entspannung und emotionalen Stärkung für die Patienten. Die Situation eines Menschen im letzten Lebensabschnitt ist oft geprägt von Zerbrechlichkeit, Angst und Verzweiflung, hervorgerufen durch Schmerzen und Ungewissheit angesichts des nahenden Lebensendes. Es beginnt eine Hinwendung zur inneren Welt - sie allein wird mehr und mehr wichtig. Meditative Energiearbeit kann hier helfen, noch vorhandene Energien frei zu setzen und zu erspüren. Sie kann Beistand sein in Phasen der Angst und geistige Beruhigung und das Vertrauen in den schwierigen Prozess des Sterbens vertiefen, so dass "Ruhe eintritt" und ein Gefühl, "die Dinge geschehen lassen zu können".
Fortbildung „Auf Wolken gebettet“ - Qigong- und Entspannungsübungen für die Hospizarbeit: Praktizieren und Anwenden. "Auf Wolken gebettet“
Die Übungen sind auch auf die eigene körperliche und geistige Stärkung ausgerichtet und dienen den Helferinnen und Helfern selbst. Sie ermöglichen ein zur Ruhe kommen und das Ablegen der täglichen Geschäftigkeit und der oft so intensiven Gedanken. Sanfte Körperbewegungen, die jeder leicht erlernen kann, bringen die Seele und den Körper wieder in Einklang. Gerade für Helfer oder Helferinnen in der Hospizarbeit sind Ruhepausen von ganz besonderer Wichtigkeit, eine Quelle, um neue Energie schöpfen zu können. Kursleitung:
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Isolde Schwarz (Kursleiterin)